1. Außen- oder Innenwand
Außenwand:
Unabhängig von einer Wandheizung sind die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte), die nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgegeben sind, einzuhalten. Bei nachträglicher Innendämmung ist eine Überprüfung der hygrischen Verhältnisse nach DIN 4108 (Feuchteschutz im Hochbau) durchzuführen.
Innenwand:
Der Wärmeleitwiderstand von Wänden zu fremden Bereichen sollte 0,75 m²K/W nicht unterschreiten (Berechnung ab Heizrohrebene), da sonst mit einer verstärkten Wärmeabgabe zum Nachbarraum zu rechnen ist. Ist dieser Effekt gewünscht, kann die Wandheizung für beide Räume genutzt werden. Die Leistung, die im nebenliegenden Raum zur Verfügung steht, ist stark vom Wandaufbau und einer eventuell vorhandenen Dämmung abhängig. Für die Berechnung einer cuprotherm-Wandheizung sind diese Informationen notwendig.